Garum
Zieleinsteigerentwurf

Cremig

Auch gesucht als: sämig, samtig, geschmeidig, cremiger

Kurz gesagt: Cremig heißt: dick, aber glatt, ohne Klümpchen und ohne Fettaugen.

Bild im Kopf

Wie ein frisch gemähter Rasen statt ein Acker: viele kleine, gleichmäßige Teilchen statt grober Brocken.

Hebel und Techniken für „Cremig“
HEBELTECHNIKENEmulsionStärkeverkleisterungEiweiß gerinnt(Koagulation)Mechanik (kneten,schlagen, rühren)TemperaturPasta im NudelwasserbindenEmulgierenMit Eigelb legieren

Tippe einen Punkt an, um seine Verbindungen zu sehen.

Was Cremig bedeutet

Cremig entsteht durch viele sehr kleine, gleichmäßig verteilte Teilchen: feine Fetttröpfchen in einer , gelöste Stärke oder Eiweiß, das sanft eingedickt ist, ohne zu klumpen.

Was passiert

Klümpchen entstehen, wenn Stärke außen , bevor sie sich verteilt, oder wenn Eiweiß zu heiß wird. Fettaugen entstehen, wenn eine Emulsion bricht.

Faustregeln

  1. Risotto und Pasta: Stärke durch Rühren und Schwenken lösen.
  2. Eiercremes nie kochen lassen.
  3. Mixstab rettet viele leicht klumpige Saucen.

In der Praxis

Reis & Getreide

Risotto wird durch Rühren cremig, weil sich Stärke vom Reiskorn löst.

Pasta

Cacio e pepe: Käse, Nudelwasser und Pfeffer werden durch Schwenken cremig statt klumpig.

Quellen
  • Harold McGee: On Food and Cooking (2004), Kapitel Saucen, Eier
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