Garum
Gerichtfortgeschrittenentwurf

Brathähnchen

Auch gesucht als: Poulet im Ofen, ganzes Huhn braten, Güggeli

Kurz gesagt: Knusprige Haut und saftiges Fleisch zugleich: Die Haut braucht Trockenheit und Hitze, die Brust darf nicht zu heiß werden.

Bild im Kopf

Wie ein Mantel und sein Träger: Der Mantel soll trocken und knusprig sein, der Träger warm, aber nicht verschwitzt.

Die entscheidenden Momente

  1. 1
    Am Vortag rundum salzen und unbedeckt im Kühlschrank lagern

    Das Salz würzt bis innen und hält Saft im Fleisch, die Haut trocknet an der Luft.

    Trockensalzen (Dry Brine)
  2. 2
    Bei 200–220 °C braten, nicht zudecken (Richtwert)

    Trockene Hitze lässt das Fett der Haut ausbraten und die Oberfläche bräunen.

    Maillard-Reaktion
  3. 3
    Mit dem Thermometer messen: Brust mindestens 70 °C, Keule besser 75–80 °C

    Die Keule hat mehr und wird mit etwas mehr Hitze zarter, die Brust bei zu viel trocken.

    Kerntemperatur
  4. 4
    10 Minuten ruhen lassen, dann zerlegen

    Der Saft verteilt sich wieder im Fleisch und läuft beim Schneiden weniger aus.

    Fleisch ruhen lassen
Quellen · 1
  • Harold McGee: On Food and Cooking (2004), Kapitel Fleisch: Geflügel